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25.01.2019

Goji-Beeren: Mythos oder chinesische Erfahrungsmedizin?

Ein Anti-Aging Hollywood-Hype hat die exotische Beere aus China bei uns in den letzten Jahren bekannt gemacht. Die Wirkung der sagenumwobenen Goji-Beere gründet auf der Legende von Li Ching-Yuen. Der Chinesische Kräutergelehrte, gestorben am 6. Mai 1933, habe dank regelmässigen Konsums dieser Beeren das biblische Alter von 256 Jahren erreicht. Das Allheilmittel, als welches sie bisweilen gepriesen wird, ist die Beere zwar nicht. Aber gemäss Traditioneller Chinesischer Medizin hat sie eine ausgeglichene, harmonische Wirkung auf den Organismus, das heisst sie soll Yin und Yang ins Gleichgewicht bringen und so den Körper stärken und widerstandsfähiger z. B. gegen Infekte machen.

Was ins Auge sticht, ist die leuchtend rote Farbe der Gojibeere. Diese verdankt die Frucht den reichlich vorkommenden Carotinoide Beta-Carotin, Zeaxanthin und Lycopin. Diese Antioxidantien schützen unsere Zellen vor oxidativem Stress indem sie freie Radikale binden.

In China sind Gojibeeren sowohl als Zutat in Heilkräuterrezepten als auch in alltäglichen Suppen und Tees sehr beliebt. Sie positioniert sich also, wie viele andere chinesische Heilkräuter, mit einem Bein in der Küche und dem anderen in der Apotheke. Im Gegensatz zur Verwendung im Westen, wo die getrockneten Beeren hauptsächlich pur oder in Müesli geknabbert werden, werden sie in China praktisch immer als Bestandteil von Tees oder Suppen aufgebrüht oder eingeweicht genossen.

Verwendungstipp: 1–2 Esslöffel Bio-Gojibeeren mit einer Tasse Chinesischem Grüntee aufbrühen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee langsam austrinken und die eingeweichten Beeren danach geniessen.

Zinkreiche Samen und Kerne

Das Spurenelement Zink ist vor allem für seine Aufgaben in unserem Immunsystem bekannt. Nicht umsonst kommt Zink in der Erkältungssaison immer wieder ins Gespräch. Tatsächlich hemmt das Spurenelement Zink im Laborversuch die Vermehrung bestimmter Erkältungsviren. Ob diese Ergebnisse bedeuten, dass Zink uns tatsächlich gegen Erkältungen wappnet, ist nicht restlos erforscht. Gut belegt ist aber, dass Zink die Dauer und Schwere einer Erkältung mindern kann. Man muss jetzt nicht gerade zu Nahrungsergänzung greifen, um sich in der Grippesaison ausreichend mit Zink zu versorgen. Obwohl tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch und Eier wichtige Zinklieferanten sind, gibt es auch einige pflanzliche Lebensmittel, die es bezüglich des Immun-Spurenelements in sich haben. Dazu gehören insbesondere Nüsse und Kerne.

Der Tagesbedarf für eine erwachsene Person beträgt für Männer ca. 10 und für Frauen ca. 8 mg.

Zinkgehalte einiger ausgewählter Nüsse und Kerne, pro 100g:

  • Pinienkerne 9 mg
  • Sesamsamen 8.5 mg
  • Kürbiskerne 8.5 mg
  • Mandel 6 mg
  • Sonnenblumenkerne 6 mg
  • Haferflocken 3 mg

Paranüsse & Selen

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Der Selengehalt in pflanzlichen Lebensmitteln ist abhängig vom Selengehalt der Böden und kann sehr unterschiedlich sein. In Europa sind die Böden und damit die meisten pflanzlichen Lebensmittel eher arm an Selen. Selen ist Bestandteil von Enzymen und somit an einer Vielzahl von Reaktionen im Körper beteiligt. Als Bestandteil von antioxidativ wirkenden Enzymen ist Selen unter anderem wichtig für den Schutz des Organismus vor Zellschädigungen durch Radikale und unterstütz dadurch unser Immunsystem.

Es gibt Pflanzen, die Selen stark anreichern können. Zu Ihnen gehört der Paranussbaum. Paranüsse enthalten daher besonders viel Selen. Die Referenzwerte für die tägliche Zufuhr von 60 bis 70 Mikrogramm Selen können bereits mit dem Konsum von ca. 6 Paranüssen (25 g) erreicht werden.

Die Paranüsse gedeihen praktisch ausschliesslich wild und werden nicht in Plantagen gezüchtet.Paranüsse eignen sich als Zwischenmahlzeit, gehackt zum Backen, zur Veredelung von Desserts und sind auch in der herzhaften Küche beliebt.Die Bio-Paranüsse aus dem bolivianischen Regenwald stammen aus zertifizierter Wildsammlung und werden durch Mahler & Co. selektoniert und laufend frisch abgepackt.

Stefan Jost & Gabriella Resenterra, Mahler & Co.

Kontakt Blog-Redaktion: blog@mahlerundco.ch

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