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Kaffee geniessen - Vögel schützen

Kaffee geniessen - Vögel schützen

06.01.2022

Lebensraum für seltene Vogelarten

Für den Bio-Pionier Carlo Egger, den Gründer von LaSelva, hatte neben der naturnahen, biologischen Produktion von Anfang an auch der Schutz der Fauna und Flora einen hohen Stellenwert. Von der aktuellen Betriebsfläche von 829 Hektaren, werden 707 Hektaren für den biologischen Anbau genutzt. Über 100 Hektaren dienen demnach als ökologische Ausgleichsflächen für wilde Pflanzen und Tiere.

Die Feuchtgebiete, Hecken- und Waldflächen beheimaten unter anderem eine Vielzahl, zum Teil seltener Vogelarten. Zusammen mit dem ornithologischen Verein der Maremma wird der Vogelschutz in diesen Gebieten gezielt gefördert.

In Zusammenarbeit mit dem regionalen Ornithologenverband wurden bereits viele Massnahmen umgesetzt:

  • Eingezäuntes Schutzgebiet für Fasane, Schutz vor Wilderern
  • Feuchtbiotope
  • Über 100 eigens gebaute Nisthilfen
  • Projekte für die Blauracke und den Bodenbrüter Triel
  • Bepflanzter Stausee mit zirka 40 gezählten Vogelarten

Dazu Marco Dragonetti vom örtlichen Ornithologenverband:

„In der natürlichen Landschaft von LaSelva fühlen sich zahlreiche Vogelarten wohl – selbst seltene Arten leben hier. Gerade der Triel ist eine besondere Vogelart auf den LaSelva-Flächen, da er als Bodenbrüter sehr spezielle Anforderungen an seinen Lebensraum stellt. Gemeinsam mit LaSelva führen wir Forschungsprojekte durch, um die Verhaltensweise der hier lebenden Vogelarten weiter zu erkunden.“

Am Beispiel der seltenen Vogelart Triel zeigt sich, wie wichtig gezielte Schutzmassnahmen für den Arterhalt geworden sind: In Mitteleuropa sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Trielbestände zusammengebrochen. Verantwortlich für diese Entwicklung war vor allem die Vernichtung geeigneter Brutgebiete etwa durch Flussregulierungen, Kultivierung ehemals brachliegender Ödflächen oder durch Strassenbau. Dazu kommen Pestizideintrag, Störungen in den verbliebenen Brutgebieten und im zunehmenden Maße eine starke Beeinträchtigung der Überlebensmöglichkeiten in den Überwinterungsgebieten.

Seit Einführung des neuen LaSelva Caffès im Herbst 2021 wird jährlich ein Prozent seines Einkaufswertes in die LaSelva Vogelschutzinitiative investiert.

Unterstützt werden dabei breitgefächerte Projekte zum Vogelschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt. Schwerpunktregion ist die Maremma in der südlichen Toskana. Grundsätzlich fördert LaSelva aber auch Initiativen in anderen Regionen, denn Vögel kennen keine Landesgrenzen.

LaSelva-Kaffee: mit allen Sinnen geniessen

Mit dem Genuss von LaSelva-Kaffee schützen Sie nicht nur die Lebensräume seltener Vogelarten. Carlo Egger ist gleichzeitig Gründer von LaSelva, wie auch Inhaber des Musiklabels ECM. Da liegt es nahe, Kaffee- und Musikgenuss zu kombinieren: Ein QR-Code auf jeder Kaffeepackung führt Sie zu einer umfassenden Playlist von Musiktiteln, passend zur jeweiligen Kaffeesorte.

Die "italienische Röstung"
Die Kunst der Komposition verschiedener Sorten aus unterschiedlichen Anbauländern ist das Herzstück einer langen Rösttradition in Italien. Für das neue Sortiment "Il Suono de LaSelva" werden die Bohnen in schonender Trommelröstung bei bis zu 220°C und max. 15 Minuten in kleinen Mengen geröstet. Dies verleiht der italienischen Röstung den intensiven Geschmack, entzieht ihr Säure & Koffein und macht den Espresso bekömmlicher.
In Italien gibt es noch viele kleine Röstereien, die sogenannten "torrefazione artigianale", die diese Kunst beherrschen. Alle LaSelva-Kaffees werden in kleinen Chargen nach italienischer Kaffeetradition in der Italien geröstet.

Typisch italienisch ist auch der höhere Robusta-Anteil im Caffè, da in vielen Städten Italiens der Kalkgehalt im Wasser relativ hoch ist. Die feinen Fruchtsäuren der Arabica-Bohne werden durch dieses Wasser eher neutralisiert, der Robusta hält diesem Stand.

Genau so wichtig wie eine authentische Espresso-Röstung ist LaSelva die Absicherung öko-sozialer Richtlinien über die Grenzen Italiens hinaus.

NaturlandFair
Die Caffè-Bohnen des ersten in Italien gerösteten Naturland Fair Caffès werden in Mischkulturen unter Schattenbäumen angebaut. Sie stammen von der Fair Trade Erzeugergemeinschaft Keezhantoor im indischen Bundesstaat Kerala und der Kooperative Coagricsal in Honduras.
 
Rainforest Alliance
Die Caffè-Bohnen der Toscana-Röstung stammen aus ökologischem Anbau in Afrika und Lateinamerika. Sie sind durch die Rainforest Alliance zertifiziert. Dieses Bündnis engagiert sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft, nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards. In Verbindung mit 100 % Bio eine wertvolle Kombination für Natur- und Mensch.

Text: Mahler & Co., LaSelva

Fotos: LaSelva

Kontakt Blog-Redaktion: blog@mahlerundco.ch

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