Bio-Büffel

Herkunft

Wasserbüffel sind eine urtümliche, robuste Rasse. Ursprünglich wurde der asiatische Wildbüffel vor ca. 8000 Jahren in Indien domestiziert und vor allem als Arbeitstier für die Reiskulturen gehalten. In der Zeit von Alexander dem Grossen vor mehr als 2000 Jahren kamen die ersten Büffel nach Europa. Wasserbüffel sind von ihrem ursprünglichen Lebensraum her an Feuchtgebiete angepasst. Sie fressen gerne Sumpf- und Röhrichtpflanzen, welche unsere Kuhrassen nicht verbeissen und verwerten die Nährstoffe daraus sehr gut. Wasserbüffel wachsen etwa halb so schnell wie die heutigen intensiven Rinderrassen, sie sind daher speziell für die extensive Haltung geeignet. In der Bewirtschaftung von sumpfigen Naturschutzgebieten werden sie daher seit etwa 10 Jahren in Zusammenarbeit mit Pro Natura Aargau eigesetzt.

BIO-Büffelfleisch – wild und authentisch

Wasserbüffel-Rindfleisch zeichnet sich durch seine dunkelviolette Farbe, breite Fasern und einen wildähnlichen, fein nussigen Eigengeschmack aus. Das Muskelfleisch enthält weniger Fett als Rindfleisch (nur ca. 1%) und durch die extensive Fütterung mehr ungesättigte Fettsäuren und Omega-3 Fettsäuren. Erwähnenswert im Vergleich zu anderem Rindfleisch ist auch der um ca. 50% reduzierte Cholesteringehalt. Der Schweinefleischanteil in den Würsten stammt von Bio-Schweinen. Das Fleisch wird fachgerecht gelagert (mind. 2 Wochen, Edelstücke 4 Wochen) und wird danach verpackt und vakuumiert. Die Haltbarkeit im Kühlschrank ist auf der Etikette angegeben. Das Fleisch kann mind. 1 Jahr eingefroren bleiben.

Die Metzgerei: RUFER AG, Schlossrued

Das Tierwohl hat beim Transport über kurze Distanz und beim Schlachten in einem kleinen Betrieb allergrösste Priorität. Dies erfolgt im überschaubaren und familiären Betrieb der Metzgerei Rufer im Aargauischen Schlossrued. Der Metzgereibetrieb hat Erfahrung in der Verarbeitung von extensiven Tierrassen wie Wasserbüffeln, Hochlandrindern, Schafen und Wollschweinen. Die Mitarbeiter sind zu diesem Zweck für den Umgang mit diesen urtümlichen Tieren mit wildem Charakter speziell geschult worden. Der Familienbetrieb sorgt für die Veredelung und optimale Reifung der Fleischstücke und stellt nach traditionellen Rezepturen eigene Wurst- und Trockenfleisch-Spezialitäten in Bio-Knospe-Qualität her. Diese werden im Dorf in der eigenen Lufttrocknungs-Kammer getrocknet und gereift.

Wasserbüffel als Naturschützer

Jungbüffel werden im Kanton Aargau in verschiedenen Naturschutzgebieten als «BIO-Rasenmäher» und Landschaftspfleger eingesetzt. Dort beweiden sie Feuchtgebiete und sorgen dafür, dass diese wertvollen Naturreservate nicht verbuschen und für Amphibien und Vögel wertvoller Lebensraum erhalten bleibt. Das Mähen dieser Riede müsste sonst maschinell vom Menschen durchgeführt werden, was nebenbei auch höhere Kosten im Unterhalt verursachen würde. Ökonomie und Ökologie gehen hier Hand in Hand. Durch ihr watendes Vorwärtskommen im Sumpfgebiet entstehen im feuchten Boden viele Wasserlöcher, die als Laichplätze für seltene Amphibien dienen. So kann sich im Kanton Aargau u.a. der extrem gefährdete grüne Laubfrosch wieder ausbreiten!

Artgerechte Haltung auf Villigers Biohof

Die Familie Villiger bewirtschaftet ihren Hof in Sins/AG seit mehreren Generationen. Josef und Edith Villiger sind überzeugte Bio-Bauern: «Wir sind überzeugt von biologischen Produkten! Die Sorgfalt zur Natur und der Nährstoffkreislauf stellen wesentliche Aspekte dieser Landbauform dar.» Als weiteren Betriebszweig haben Sie in den letzten Jahren die Aufzucht von Bio-Büffeln in Angriff genommen und bieten den Tieren ein äusserst artgerechtes Leben auf ihrem Hof und viel Auslauf beim Weiden.

Bis zum Schlachtalter von 18–24 Monaten weiden die männlichen Büffel in einer Gruppe draussen in der Natur oder verbringen den Winter in einem grossen Laufstall mit viel Platz. Die Fütterung ist absolut art- und altersgerecht und ab dem 3. Monat ausschliesslich mit Heu/Stroh, etwas Getreide und Gras.

Land Schweiz
Region Aargau
Sortiment Fleisch
Gegründet

Mit dem Bio-Büffelprojekt im Reusstal arbeiten wir schon über 10 Jahre zusammen. Schön, dass dank diesem Pro Natura-Projekt seltene Arten wie der Laubfrosch wieder bessere Überlebenschancen haben!

Stefan Jost, Geschäftsführer

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