Champagne de Fleury

Viel Aufwand für kleine Perlen

Die Champagne im Nordosten Frankreichs ist das wohl vornehmste Weinanbaugebiet und der Champagner das weltberühmteste Getränk.Champagner darf nur aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot noir und Pinot meunier gekeltert werden. Die blauen Pinot-Trauben werden sofort nach der Lese gepresst, damit der Saft weiss bleibt. Champagner wird nach der Lese zuerst gekeltert wie Weisswein. Danach erfolgt durch die Zugabe der Dosage, einer Zuckerlösung, eine zweite Gärung in der Flasche. Bei dieser Gärung entsteht in die Kohlensäure, die den Wein zum Chlöpfmoscht macht. Das ganze Verfahren ist kompliziert und aufwändig, der Wein entsprechend teuer.

Biodynamischer Pionier in der Champagne

Das Weingut Fleury wurde 1895 gegründet. Jean-Pierre Fleury pflegt seine Reben seit 1992 nach biodynamischen Grundsätzen. Fleury ist der erste nach Demeter-Richtlinien zertifizierte Champagner. Bereits 1970 hatte sich Jean-Pierre Fleury dazu entschlossen, ausschliesslich Kompost und organischen Dünger statt Chemie einzusetzen. Bei der anthroposophischen Anbaumethode, bei der lebendiger Boden Vorrang hat, ist die Verwendung aller Arten von chemischen Mitteln wie Kunstdünger, Herbiziden, Pestiziden usw. verboten. Durch die Behandlung mit einem Kieselerdepräparat nach Rudolf Steiner wird zudem die Fähigkeit der Pflanze zur Photosynthese verstärkt. Die Weinberge des Hauses Fleury befinden sich rund um das Dorf Courteron im Seine-Tal, deren Quelle nur 10 km entfernt ist. Bei Champagne Fleury nehmen Pinot Noir-Trauben 90% der Anbaufläche ein. Ergänzend werden 10% Chardonnay-Trauben angebaut. Während der hohe Anteil Pinot Noir dem Champagne Fleury Struktur und Kraft verleiht, bringt der Chardonnay-Anteil Finesse und blumige Aromen, die sich im Bouquet nach und nach entwickeln.

Kellereitradition Maison Fleury

Die Weinbereitung erfolgt gemäss jarhundertealter Tradition. In den grossen hydraulischen Pressen, wird der Traubenmost ohne Maischengärung sofort gepresst und zu «Moût»=Most vergoren. Die Schaumbildung und die langsame Reifung des Champagners geschehen noch unter «Kork und Agraffe» (typischer Champagnerkorken mit Drahtverschluss) wie es schon vor einem Jahrhundert üblich war. Häufig wird in anderen Betrieben in dieser Reifephase mit Metalldeckeln gearbeitet. Das Rütteln per Hand wird auf Holzgestellen vorgenommen. Bei diesem Vorgang werden die Flaschen nach und nach auf den Kopf gestellt und so sammeln sich die Schwebeteilchen der Hefe allmählich im Flaschenhals, von wo sie entfernt werden. Das geschieht durch tiefkühlen des Flaschenhalses, so kann der Hefesatz als gefrorener "Zapfen" eintfernt und die Flasche definitiv verschlossen werden.

Seit über hundert Jahren folgt eine Generartion der Familie Fleury auf die andere. Sie haben eines gemeinsam: Innovation! Mit Ihrem Motto «L'art d'être naturel» liegen Sie auch bei Champagnertrinkern voll im Trend.

Land Frankreich
Region
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